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13.7.2010: ÖDP will Verbesserungen für Radfahrer in der Innstadt - Kritik an CSU und FWG

Geh- und Radweg entlang des Bahngleises soll durch Zurücksetzen oder teilweise Entfernen des Geländers verbreitert werden

Die ÖDP-Stadtratsfraktion will die beengte Situation für Fußgänger und Radfahrer entlang des Bahngleises in der Innstadt entschärfen. Das Geländer entlang der Trasse soll hierfür Richtung Gleis versetzt oder teilweise entfernt werden. Die Stadtverwaltung soll die Details mit den zuständigen Stellen der Bahn klären. Die Maßnahme soll im Haushalt 2011 eingeplant werden, fordert die ÖDP nach einer Ortsbesichtigung. In den nächsten Tagen reicht die Fraktion diesen Antrag im Rathaus ein.
"Es gibt entlang des Innstadt-Bahngleises mehrere Stellen, wo Radfahrer und Fußgänger nicht nebeneinander Platz finden, obwohl der Weg für beide ausgewiesen und auch notwendig ist", so Bürgermeister Urban Mangold (ÖDP).
Zur Lösung müsse man "aber nicht das Gleis herausreißen wie die Innstadt-CSU und die Freien Wähler dies fordern". Die ÖDP-Fraktion hält am Ziel der Bahn-Reaktivierung fest. Das Geländer entlang des Bahngleises sei jedoch entweder ganz entbehrlich oder zumindest nicht in diesem Abstand vom Gleis notwendig.
"Vollkommen auf dem Holzweg" sieht die ÖDP-Fraktion aber den CSU-Ortsverband Innstadt, der die Lärmbelästigung als Argument gegen die Bahnreaktivierung anführe und gleich das ganze Bahngleis herausreißen will. "Die Anwohner entlang des Flußufers werden sich schönstens bedanken, wenn anstelle des Bahngleises eine breite Uferpromenade mit abendlichen Festen entsteht. Dagegen ist die Beeinträchtigung durch eine künftige Bahnreaktivierung mit relativ geringem Verkehrsaufkommen zu vernachlässigen", argumentiert Urban Mangold.
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